SWS 4 INNOVATION
ausgewählte Projekte
kurz vorgestellt

Projekte
Kurzbeschreibungen einiger meiner typischen Projekte

 

Meine (potentiellen) Kunden und Beraterkollegen fragen mich immer wieder, was ich denn so in meinen Projekten mache, wie ich dort arbeite, auf was für Ausgangssituationen ich stoße, wie ich schnelle & nachhaltige Veränderungen erzeuge, usw. Mit meinen Antworten könnten wir Stunden einer angeregten Unterhaltung verbringen, Differenzen und Resonanzen erkennen und gemeinsam lernen. Mir macht das Spaß. Das "nur selbst Erlesen" ist dagegen zäher, hilft aber, um sich ein Bild zu erschaffen und Antworten & Fragen zu generieren. Um die Verschwiegenheit sicherzustellen, habe ich die Benennung der Unternehmen, Standorte und mach weitere konkrete Angaben vermieden.

Projekt
Kennzahlensystem und Shopfloormanagement

 

Ziele Qualifizierung Führungskräfte über SFM; Erarbeitung relevanter Kennzahlen; Aufbau SFM-Wände; Gestaltung SFM-Gespräche mit Fokus auf Vorausschau und Problemlösungs-Steuerung; Reflexion und Intervention durch Berater
Ausgangszustand Führungskräfte berichten Chef in Einzel-Gesprächen und diversen Gruppen-Meetings; überwiegend reaktives Verhalten der Führungskräfte; wenig Verständnis für gesamten Ablauf; Fokus auf wenig Störungen im eigenen Fachbereich; diverse Kennzahlen in Verwendung; Kennzahlen nicht definiert und z.T. widersprüchlich oder ziellos; keine strukturierten Problemlöse-Methoden
Ergebnisse SFM-Wände mit kaskadierten SFM-Gesprächen von Werkleitung bis Meister; festgelegte Agenda; definierte Kennzahlen; Monatsdiagramme mit Ziel, normalem Streuungsbereich und Ampel; Priorisierung Problemlösungen mit Begleitung der Führungskraft bei Anwendung strukturierter Problemlösemethoden; Verständnis für KVP als kontinuierlichen Tätigkeit; selbstlaufende SFM-Gespräche; vorausschauende Problemerörterung und Produktionssteuerung
Vorgehensweise im Team
  1. Schwierigkeiten und Auswirkungen der bisherigen Arbeitsweise bewusst machen
  2. Schulung zu SFM, Kennzahlendarstellung und strukturierter Problemlösung
  3. Erörterung von relevanten Ergebnis-Kennzahlen
  4. Erörterung von realen Stellhebeln und zweckdienlichen Prozess-Kennzahlen-Werten
  5. Definition der Kennzahlen (= Beteiligte verstehen die Quelle und Aussagekraft einer jeden Kennzahl)
  6. Information der Mitarbeiter über Ziele & Nutzen der bevorstehenden SFM-Einführung
  7. Aufbau von Prozessen für die tägliche Erfassung der Kennzahlen und deren Darstellung in Diagrammen
  8. Aufbau von SFM-Wänden mit ersten Inhalten (dann wöchentliche Änderung und Erweiterung je nach Notwendigkeit/Nutzen)
  9. Start SFM-Gespräche von oben nach unten mit Intervention & Reflexion durch Berater (Chefs erproben ihre Ideen, lernen in der Realität, leben Verhalten vor und steuern die eigenen Gespräche)
  10. Festlegung einer Agenda für jedes SFM-Gespräch (Rückblick, Vorausschau, Problemlösung)
  11. Start strukturierter Problemlösungen mit Führungskräften (Problembewertung, Fragetechniken, A3-PLB, KATA-Methode, …) mit Intervention & Reflexion durch Berater
  12. Start Steuerung strukturierter Problemlösung durch Führungskräfte in ihren Verantwortungsbereichen mit Intervention & Reflexion durch Berater
  13. zunehmende Übergabe der SFM-Gespräche durch die Führungskräfte in ihre Gruppen (= die SFM-Teilnehmer reden direkt miteinander gemäß Agenda und machen KVP überwiegend selbst; der Chef ist aufmerksam dabei und macht Intervention & Reflexion zum Verhalten)
Dauer 6 Monate (da die Unterstützung des Beraters hierzu nur etwa 2 h/AT erforderte fanden über den restlichen Tag zusätzliche Projekte beim Kunden statt)

Projekt

Austaktung Montagebänder mit variantenreichen Motoren inkl. SAB-Erarbeitung

 

Ziele Mitarbeiter-Auslastung an Montageband und in Einzelstationen (in Summe 29 Arbeitsplätze) erhöhen und nivellieren; standardisierte Arbeit verbessern; Bereitstellung von Material und Werkzeugen verbessern; soweit möglich, Anzahl Mitarbeiter reduzieren
Ausgangszustand Bandgeschwindigkeit variiert; Mitarbeiter arbeiten mit viel Erfahrung „irgendwie“ den Arbeitsumfang ab; Variantenvielfalt und Sequenz für zu wechselnden Mitarbeiter Auslastung je Takt – Mitarbeiter halten sich nicht an Stationszuordnung, arbeiten vor und driften ab – Material und Werkzeuge sind nicht in der Nähe; Materialbereitstellung z.T. chaotisch; Materialbelieferung aus Vormontagen z.T. mit zu geringen Puffern; keine strukturiere Qualifizierung der Mitarbeiter (sie lernen nur voneinander)
Ergebnisse Bandgeschwindigkeit und Taktzeit konstant; Dokumentation von Soll-Arbeitsgängen mit Zuordnung von Tätigkeiten auf einzelne Arbeitsplätze (= Erstellung Standardarbeitsblätter, SAB); Verbesserung der Materialbereitstellung in Stationen; Freistellung von 2 Montage-Mitarbeitern, von denen einer als Springer / Unterstützer agiert und den KVP treibt
Vorgehensweise im Team
  1. Durchführung Lean-Check (Bewertung realer Zustände anhand Checkliste und mit Erstellung Wege-Diagrammen) und anschließend Schwachstellen-Erörterung mit Führungskräften
  2. Festlegung einer konstanten Taktzeit bzw. Bandgeschwindigkeit mitsamt Reserven
  3. Einrichtung Springer / Unterstützer (der regelmäßig über seine Probleme/Erkenntnisse mit seinem Meister spricht)
  4. Sammlung der Probleme in einem Layout (Visualisierung der Problemorte und Häufigkeiten)
  5. Zusammenstellung von „Arbeitspaketen je Arbeitsplatz“ („Wo kann eine Tätigkeit am besten gemacht werden?“)
  6. Abschätzung der erforderlichen Arbeitszeiten je Arbeitspaket (mit MTM, Stoppuhr, Erfahrungswert) bei ausgewählten Varianten
  7. Verschiebung von Tätigkeiten zwischen Arbeitspaketen (= Nivellierung der Auslastung) – Iterativ mit Rücksprung zu #5
  8. Abschätzung der ungefähr benötigen Abstellflächen für Material je Arbeitspaket – Iterativ mit Rücksprung zu #5
  9. Dokumentation der Tätigkeiten je Arbeitspaket in SAB mitsamt Fotos und Tipps & Tricks (aber ohne Einzelzeiten) und Zuordnung der Arbeitspakete/SAB zu Stationen
  10. Verbesserung der Materialbereitstellung und Werkzeugbereitstellung in Stationen und an Montagetischen (inkl. Ergonomie)
Dauer 3 Monate mit 4 AT/Wo

Projekt

Austaktung Montagebänder mit variantenreicher Cockpitmontage inkl. Materialbereitstellung

 

Ziele Mitarbeiter-Auslastung an Montageband und in Einzelstationen (in Summe 24 Arbeitsplätze) erhöhen und nivellieren; standardisierte Arbeit verbessern; Bereitstellung von Material und Werkzeugen verbessern; soweit möglich, Anzahl Mitarbeiter reduzieren
Ausgangszustand Bandgeschwindigkeit konstant; Mitarbeiter arbeiten mit viel Erfahrung den Arbeitsumfang ab; Variantenvielfalt und Sequenz für zu wechselnden Mitarbeiter Auslastung je Takt à Mitarbeiter halten Band bei Übertaktung an à Outputmenge ist instabil; Materialbereitstellung ist „zusammengestückelt und ungepflegt“ mit z.T. platzraubenden Ladungsträgern
Ergebnisse

Vermeidung Übertaktung durch Aufbau eines Springers/Unterstützers und variantenspezifische Verschiebung von Einbauorten (Umverteilung Arbeitsgänge); Update der Soll-Arbeitsgängen in Standardarbeitsblättern (SAB); Reduzierung der großen Ladungsträgergrößen und der Bestände/Reichweiten in den Stationen; griffoptimalere Anordnung der Ladungsträger und Werkzeuge;

Erfüllung der Outputmenge; keine Reduzierung Mitarbeiter-Anzahl, jedoch nun 1 Springer/Unterstützer der sich auch um KVP kümmert

Vorgehensweise im Team
  1. Durchführung Lean-Check (Bewertung realer Zustände anhand Checkliste und mit Erstellung Wege-Diagrammen) und anschließend Schwachstellen-Erörterung mit Führungskräften

  2. Einrichtung Springer / Unterstützer (der regelmäßig über seine Probleme/Erkenntnisse mit seinem Meister spricht)

  3. Sammlung der Probleme in einem Layout (Visualisierung der Problemorte und Häufigkeiten)

  4. Zusammenstellung von „Arbeitspaketen je Arbeitsplatz und Variante“ („Wo kann eine Tätigkeit gut gemacht werden?“)

  5. Abschätzung der erforderlichen Arbeitszeiten von Arbeitspaketen je Variante (anhand vorhandener MTM-Werte)

  6. Abschätzung der ungefähr benötigen Abstellflächen für Material je Arbeitspaket à Iterativ mit Rücksprung zu #5

  7. Festlegung von Tätigkeiten je Arbeitsplatz und Variante (mit Vermeidung von Übertaktungen) und Dokumentationen in SAB

  8. Verbesserung diverse Vormontage-Tische und Hilfsvorrichtungen (Gestaltung Bereitstellung, Fixierungen, Ergonomie …)

  9. Ermittlung der min/max Materialbedarfe je Teilenummern und AT

  10. Ermittlung der kleinstmöglich-sinnvollen Behältergrößen und Ableitung der Behälteranzahl je Station in Relation zur Wieder-beschaffungszeit (WBZ) à Umstellung der Behältergrößen beim Lieferanten (teilweise ist temporäres Umschütten erforderlich)

  11. Gestaltung der Materialbereitstellung mit LT in Durchlaufregale, Fill-Up-Behältern, Einzel-Sequenz-Reihen („Wo sollte welche Sachnummer griffgünstig platziert werden?“); Kennzeichnung aller Ablageorte

  12. Installation zusätzlicher Werkzeuge und Verbesserung Werkzeugbereitstellung

  13. Begleitung der Mitarbeiter und des Springers/Unterstützung zur Stabilisierung im Alltag

  14. Konzeption einer Bildschirmanzeige je Mitarbeiter mit den Arbeitsumfang („Werkerführung“) – diese wurde jedoch nicht umgesetzt

Dauer 3 Monate mit 4 AT/Wo

Projekt

Einrichtung getakteter Montage für LKW-Aufbaurahmen

 

Ziele Nutzung vorhandener motorbetriebener Böcke zum Aufbau einer getakteten Montage über 6 Stationen inkl. Abschlussprüfung; Sicherstellung konstanter Output; Verbesserung Materialbereitstellung am Band und in Vormontage-Stationen
Ausgangszustand Mitarbeiter arbeiten mit viel Erfahrung einen variablen Arbeitsumfang auf einer Station ab (der Arbeitsumfang richtet sich nach dem Fortschritt der Nachbarstationen; Bearbeiteter LKW-Aufbaurahmen wird zu individuellen Zeitpunkten auf die Folgestation gefahren („wenn diese leer ist und ein Arbeitsgang unterbrochen werden kann“); Mitarbeiter arbeiten auch Teile ihres Arbeitsumfangs in vorausgehender Station wenn sin ansonsten warten müssten; Funktionsprüfung in der letzten Bandstation erzeugt stark unterschiedliche Bearbeitungszeiten, da Fehler dort korrigiert werden à diese Station blockiert den gleichmäßigen Output und Vorschub auf den anderen Stationen; die Materialbereitstellung ist z.T. ungepflegt (keine festen Abstellorte; viel Suchaufwand in Setkistenwägen; oftmals fehlendes Material); keine Beschreibung der Arbeitsgänge vorhanden
Ergebnisse Beschreibung der Haupt-Arbeitsumfänge je Station und Mitarbeiter (Details ergeben sich aus den konkreten Zeichnungen); Verbot des Vorarbeitens (stört den Arbeitsablauf dort); Festlegung und Beschilderung aller Materialablageplätze; Aufteilung der Setkistenwägen auf Stationsinhalte; Installation einer Taktzeit-Countdown-Uhr; Visualisierung der erreichten Stückzahl für fehlerfreie Aufbaurahmen und Nacharbeits-Aufbaurahmen; Konzeption und Beauftragung einer zusätzlichen  Abschlussprüfungs-Station abseits des Bandes, auf der alle Nacharbeitsumfänge bearbeiten werden à Entlastung und keine Übertaktung der Abschlussprüfungs-Station am Bandende à Realisierung gleichzeitiger und getakteter Vorschub in allen Stationen à Sicherstellung gleichmäßiger Bandoutput (Nacharbeitsoutput resultiert aus verfügbaren Mitarbeitern)
Vorgehensweise im Team
  1. Durchführung Lean-Check (Bewertung realer Zustände anhand Checkliste und mit Erstellung Wege-Diagrammen) und anschließend Schwachstellen-Erörterung mit Führungskräften
  2. Information und Erörterung der anstehenden Änderungen mit den skeptischen Mitarbeitern
  3. Dokumentation der Haupt-Arbeitsumfänge je Station und Mitarbeiter
  4. Einrichtung Springer / Unterstützer (der regelmäßig über seine Probleme/Erkenntnisse mit seinem Meister spricht)
  5. Installation Taktzeit-Countdown-Uhr
  6. Erprobung der Arbeitsweise bzw. Zusammenarbeit (noch ohne gleichzeitigen und getakteten Vorschub; an Taktzeit gewöhnen)
  7. Festlegung und Beschriftung aller Materialbereitstellungsorte sowie Verbesserung diverser Vormontage-Tische / Werkzeugablagen
  8. Aufteilung der Inhalte in de Setkistenwägen auf Stationen (physisch & dokumentarisch); Aufbau von Übergabeflächen
  9. Konzeption und Beauftragung einer zusätzlichen Abschlussprüfungs-Station abseits des Bandes
  10. Aufbau einer temporären Abschlussprüfungs-Station abseits des Bandes (mit ineffizientem Arbeitsablauf aufgrund der Nutzung nur von vorhandenen Betriebsmitteln) à Entlastung der Abschlussprüfungs-Station am Bandende
  11. Einführung gleichzeitigen und getakteten Vorschub (fehlerhafte Aufbaurahmen werden am Bandende vor Ablauf der Taktzeit entnommen und zur Nacharbeits-Wartezone gebracht)
  12. Begleitung der Führungskräfte und des Springers / Unterstützers bei dem KVP ihrer Verhaltensweisen und der Dokumentation der von ihnen entdeckten Mängel am Produkt und im Prozess à Visualisierung und täglich Besprechung mit den Mitarbeitern
Dauer 6 Monate mit 2-3 AT/Wo

Projekt
Einrichtung Kommissionierzone, Supermärkte und Bandbelieferung mit getakteten Routen und Staplerrufsystem

 

Ziele

Konzeption und Einrichtung mehrerer Setkisten-Kommissionierzonen (Rundlauf mit Pickzettel bzw. mit Pick-By-Light; Konzeption und Einrichtung mehrere Supermärkte gemäß Lean in Verbraucherortnähe; Konzeption und Einrichtung einer getakteten Route für die Belieferung von Montagestationen aus den Kommissionierzonen / Supermärkten; Einführung eines Staplerrufsystems für Eillieferungen

Ausgangszustand

kaum Erfahrung mit der Gestaltung von Kommissionierungen, Supermärkten, getakteten Routen, Staplerrufsystemen gemäß LEAN; überwiegende Belieferung mit Staplern getriggert mittels „Go&See und Zuruf“; Material kommt aus Haupt-Lager mit z.T. langen Wegstrecken & Wiederbeschaffungszeiten à viel Material am Band und oft fehlendes Material à Strass für Logistiker

Ergebnisse

Kommissionierzonen, Supermärkte, getaktete Route und Staplerrufsystem funktionieren (erkennbare Optimierungen sollen nach einer Gewöhnungszeit in einem Folgeprojekt erfolgen); Staplerrufknöpfe für Material mit Notwendigkeit zur Eilbelieferung sind eingerichtet; Routen fahren getaktet ab (sind aber nicht ausreichend ausgelastet à Folgeprojekt); Reduzierung der Stapler-Anzahl um 50%; in einem Folgeprojekt wurde der zentrale Stapler-Beauftragungs-Monitor durch Funk-Panels auf jedem Stapler ersetzt

Vorgehensweise im Team
  1. Information und Erörterung der anstehenden Änderungen mit den skeptischen Mitarbeitern und Meistern; Besichtigung von schon realisierten Kommissionierzonen, Supermärkten, getakteten Routen und Staplerrufsystemen in anderen Werken

  2. Erstellung einer Teilematrix mit allen relevanten Angaben zu jeder Sachnummer (dient späteren Auswertungen/Dimensionierungen)

  3. Ermittlung Flächenbedarf für Kommissionierzonen und Supermärkten anhand von Verbräuchen, Wiederbeschaffungszeiten, Ladungsträger-Inhalten und Ladungsträger-Größen sowie benötigter Verkehrs- und Handlingsflächen; Ableitung Anzahl benötigter Durchlaufregale

  4. Ermittlung der voraussichtlich erforderlichen Anzahl Belieferungsfahrzeuge (E-Karren, Anhänger und Stapler) in Abhängigkeit der Routenstrecke, dem Routentakt und der Routenzuglänge

  5. Entwurf, Bewertung und Entscheidung von Layouts unter bestehenden Platzverhältnissen

  6. Schulung der betroffenen Logistik-Mitarbeiter über die Arbeitsabläufe in Supermärkten, getakteten Routen und Staplerrufsystem; Information der Montage-Mitarbeiter über die anstehenden Veränderungen und ihre notwendige Beteiligung

  7. Beschaffung Fahrzeuge, Durchlaufregale, Rufknöpfe und eines „zentralen simplen elektronischen Stapler-Beauftragungs-Monitor“

  8. Aufbau, Beschriftung und Befüllung der Kommissionierzonen (mit Pickwägen und Pick-By-Light) und Supermärkte inkl. Leergutzone*

  9. Start Benutzung der Kommissionierzonen und Supermärkte*

  10. Einführung der getakteten Routen (zur Absicherung konnten weiterhin Belieferungen wie im bisherigen System beauftrag werden)*

  11. nachdem die getakteten Routen schon recht stabil fuhren: Aktivierung zentraler Stapler-Beauftragungs-Monitor und Rufknöpfe*

  12. Dokumentation der erforderlichen Arbeitsgänge der beteiligten Logistik-Mitarbeiter in SABs

     


    * =  wochenlang erfolgten mehrere Kurztreffen je Schicht mit den Beteiligten und Verantwortlichen zwecks Problemerkennung und Abstimmung von diversen kleinen und größeren Verbesserungen

Dauer

3+3 Monate mit 4 AT/Wo (mit etwa 6 Wochen Pause wegen Überbrückung der Equipment-Bestellzeiten)

Projekt
Einführung GAB & GAE und Verbesserung von Output, Steuerung, Rüsten und Auslastung in Zahnradfertigung

 

Ziele Einführung Ganzheitliche Anlagenbetreuung (GAB/TPM) und Gesamtanlageneffektivität (GAE/OEE) gemäß Standard; Verbesserung vorausschauende Steuerung mit Berücksichtigung von Rüstzeiten, GAB und Reparaturen; Verbesserung Rüstabläufe (Trennung in intern/extern); Auslastungen der einzelnen Maschinen und Maschinenbediener verbessern; bei Bedarf: Umfänge nach extern verlagern (make or buy Entscheidungen herbeiführen)
Ausgangszustand 30 Maschinen, teilweise mit Verkettung und unterschiedlichen Arbeitsumfängen/Fähigkeiten; GAB wird inkonsequent gelegt; glaubhafte Zahlen für GAE existieren kaum; Rüsten findet irgendwie und irgendwann statt; Maschinenkapazität ist nicht planbar; Output schwankt und ist oft unter Ziel; ein Teil der (verketteten) Fertigungsumfänge ist extern
Ergebnisse für alle Maschinen existiert ein GAB-Pate sowie je ein Wartungsplan für Betreiber und IH; eine Sachnummern-Matrix zeigt auf, welcher Fertigungsablauf auf welcher Maschine mit welchen Zykluszeiten machbar ist; für jede Sachnummer ist der Haut-Fertigungsabläufe sowie Alternativen festgelegt; die Nutzungszeiten der wichtigen Maschinen werden minutengenau manuell dokumentiert und die Daten mit den automatisch erfassten Störungszeiten verifiziert; eine Produktvolumenmatrix zeigt die machbare Kapazität in Abhängigkeit der Zykluszeit und der GAE auf à Ableitung notwendiger Zielwerte; Rüstabläufe an den Engpassmaschinen sind getrennt in intern/extern, trainiert und dokumentiert; verschiedene Fertigungsumfänge wurden nach extern verschoben bzw. wieder reingeholt; in täglichen Abstimmungen wird die anstehenden Tätigkeiten an den Engpassmaschinen vorausgeplant
Vorgehensweise im Team
  1. Erstellung einer Teilematrix und einer Maschinenparametermatrix
  2. Information der Mitarbeiter über die beabsichtigten Veränderungen
  3. Festlegung Maschinen-Paten je Schicht und Start manuelle Störungserfassung & Mängelerfassung an allen Maschinen
  4. Erstellung GAB-Wartungspläne mit Betreibern und Instandhaltung (diese wurden dann kontinuierlich verbessert)
  5. Abstimmung der Haut-Fertigungsabläufe mitsamt Ausweichmaschinen für alle Sachnummern
  6. Start täglicher iterative Berechnung der voraussichtlichen Maschinenauslastungen je nach Programm inkl. Rüstzeiten und Wartungen/ Instandsetzungen mit Festlegung der real zu nutzenden Maschinen (in der Praxis kam es zu diversen Störungen)
  7. Durchführung vieler Rüstworkshops zur Verbesserung und Standardisierung der internen/externen Rüstabläufe
  8. Auswertung der manuellen und automatisch erfassten Störungszeiten und Maschinenbelegungen sowie der realen Rüstzeiten und Werkzeugwechselzeiten und Prüfintervalle à Erfassung der GAE-Verlustzeiten je Maschine
  9. Ableitung der erforderlichen Zykluszeiten je Sachnummer und Maschine in Abhängigkeit zur GAE
  10. Workshops zur Sammlung und Erörterung von diversen Verbesserungsideen hinsichtlich GAE, GAB und Rüsten mit anschließender sukzessiver Umsetzung
  11. Moderation Entscheidungsfindung zur Verschiebung von Fertigungsumfängen nach extern sowie zur Re-Integration von externen Fertigungsumfängen (= make or buy)
Dauer 3 Monate mit 4 AT/Wo